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10. September 2020

Psychiatrie in der Ergotherapie

Psychiatrie
Hallo liebe Besucher, in einer neuen Reihe möchten wir Euch ein paar Bereiche unserer Arbeit vorstellen. Warum machen wir das? Ganz einfach! Die Ergotherapie ist sehr breit aufgestellt und hat sich in den letzen Jahren dramatisch verändert und weiterentwickelt. Deshalb möchten wir ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. Wir beginnen heute mit dem Bereich Psychiatrie. Viel Spaß beim Lesen. 
 
 
Psychiatrie im Bereich der Ergotherapie befasst sich mit Menschen, die an unterschiedlichen psychiatrischen oder psychosozialen Störungen leiden, oder durch vorübergehende bzw. chronische Erkrankungen beeinträchtigt sind. Die Diagnosen reichen von depressiven Episoden über Demenzsyndrome wie z.B. Alzheimer, aber auch bipolare Störungen & Angststörungen.
 
Behandlungsmethoden können „Klientenzentrierte Gesprächsführung“, „Gestaltungstherapie“, „Handwerkliches Arbeiten“ & „Körperorientierte Verfahren“ sein, die je nach Zielsetzung auch miteinander kombiniert & eingesetzt werden. Das Ziel dieser verschiedenen Methoden ist, dem Betroffenen Unterstützung zur besseren Alltagsstrukturierung zu geben, die Konzentrationsfähigkeit zu stärken, sich emotional zu regulieren & eigene Verhaltensmuster sowie Ressourcen zu erkennen:
 
• Verbesserung der Konzentration und Aufmerksamkeit
• Verbesserung der Gedächtnisleistungen
• Steigerung des Antriebs- und Leistungsfähigkeit
• Unterstützung zu selbstständiger Alltagsstrukturierung
• Steigerung der Frustrationstoleranz & Interaktionsfähigkeit zur Umwelt
• Stärkung des Ich-Bewusstseins, erkennen & erfahren von inneren & äußeren Ressourcen
• Erlernen handwerklicher Kompetenzen
• Entwicklung neuer Regulationsmöglichkeiten über Körperarbeit